California

Ein Link zum Anschauen www.youtube.com/watch?v=CWLM4H3E7ug


 

Liebe Homepageleser und Freunde.

 

Es freut uns riesig,dass unsere Berichte so häufig gelesen werden und wir so viele Rückmeldungen erhalten.Vielen Dank an Alle.Leider  ist es uns nicht möglich allen persönlich zu antworten,da es manchmal sehr schwierig ist ein Netz zu finden.Wir geben uns aber Mühe unsere Berichte aktuell zu halten.Vielen Dank für Euer Interesse und bleibt weiterhin am“ Ball“ wir freuen uns.Wir wünschen Euch eine schöne Adventszeit und frohe Festtage.

 

Mit lieben Grüssen Christine Felix und Jhimba

 

03.11.-24.11.17

Km.2950

 

Grass Valley-Nevada City-Sacramento-Berkeley-Oakland-San Jose-San Francisco-Santa Cruz-Monteray-Big Sur-Santa Maria-Santa Barbara-Santa Monica-Los Angeles-Riverside-Joshua Tree NP.-Palm Springs-Anza Borrego Desert-San Diego

 

 

 

Über eine zweite,nicht weniger spektakuläre Brücke,verlassen wir SF.in Richtung Norden.In Grass Valley und Nevada City besuchen wir Freunde von Dominique.Es ist erster November und wir erleben erstmals Halloween.Die Strasse ins Dorf ist gesperrt .Überall sind Eltern mit ihren Sprösslingen von Geschäft zu Geschäft unterwegs um Süssigkeiten abzuholen.Es ist wie Fasnacht bei uns.Viele sind kostümiert und schlendern durch die Stadt.Eine liebenswürdige Dame im Infocenter,macht einen super Job und freut sich als wir abends nochmal vorbeischauen.Wir kurfen etwas durch die Gegend,wo Dominique 2 Jahre gewohnt hat.Sanfte Hügel,tiefe Canyons sind schön eigebettet in Eukalyptus-Wälder.Bevors nun entgültig südwärts geht,oder doch nicht,machen wir einen Abstecher nach Berkeley,Oakland und San Jose.Weils so schön war nochmals für einige Stunden nach San Francisco.Wir fahren über eine lange Brücke und sehen die Skyline von einer anderen Seite.Es war ein Umweg aber es hat sich gelohnt.Wir verabschieden uns ein zweites aber vielleicht nicht zum letzten Mal von San Francisco.Direkt vom Golden Gate Park führt die Strasse der Küste nach bis LA.Auf dem HWY 1 geniessen wir die Fahrt am Meer entlang mit menschenleeren Stränden.In Monteray flanieren wir auf dem Pier und sehen den Seehunden zu.Die überall angebotenen „Probiererli“ der Chauder Clam Suppe machen uns fast satt.

Dieser Ort ist optimaler Ausgangspunkt zum HWY 1.Entegen anderslautenden Infos ist ein Teil der Strecke immer noch wegen eines Erdrutsches gesperrt.Ein grosses Stück Strasse und eine Brücke müssen neu gemacht werden.Frühestens Ende Sommer 18 ist die Wiedereröffnug geplant.So kehren wir nach 40 Meilen nach Moterey zurück.Mit unserem Camping Nachbarinnen aus Deutschland erleben wir einen gemütlichen Abend.Da sie ihr Mietauto abgeben erben wir einen Teil ihres Haushaltes.Danke dafür und liebe Grüsse an Euch.Frühzeitig fahren wir los und umfahren die gesperrte Zone.Vorbei an kilometerlangen Feldern mit Erdbeeren, Avocados und Eisbergsalat.Dazwischen auch öfters Rebberge.Über ein Gebirge fahren wir zur Küste Richtung Norden,um nochmals ein Stück des bekannten HWY 1 zu erleben.Grosse Kolonien von Seelöwen tummeln sich am Strand und sogar Zebras sehen wir auf einer Weide.Unterwegs treffen wir zwei lustige junge Typen,die uns mit Gesten zu verstehen geben,wir haben Hunger.Wir überlassen ihnen unser Studentenfutter und je ein Bier.Die zwei waren so herrlich,sympatisch und wir habe so mit ihnen gelacht.Es war ein schöner langer Ausflug.Ich träume noch von den Zebras in Californien.

Zum ersten Mal spazieren wir in Santa Barbara an einem langen mit Palmen gesäumten Strand.Viele Jogger ,Skater es ist wie im Film.Über die Santa Monica Mountain mit grossen Rebbergen und Villen erreichen wir Malibu und sind leicht erstaunt.Nichts von dem Traumstrand,alles ist verbaut.Eher unscheinbar keine Spur von Glamur.Da präsentiert sich Santa Monica ganz anders.Wieder kilometer langer Sandstrand und Palmen,Fitnessanlagen,Duschen und WC.Für 4 Tage quartieren wir uns in der Nähe des Strandes auf einem Parkplatz ein.Von hier aus fahren wir nach LA.ins Chinatown und Pueblo.In Hollywood spazieren wir auf dem Walk of Fame.Machen eine Tour durch Beverly Hills und fahren zum Long Beach.Der Besuch im Spacezentrum ist eindrücklich.Eigentlich ist LA.als Stadt recht ruhig und greifbar,was aber rundum auf den Strassen abgeht ist wahnsinnig.Alle 16 Spuhren der Autobahn 8/8 sind proppe voll,Stau vom Feinsten und das den ganzen Tag.Sogar Felix ist fast am Verzweifeln.Abends geniessen wir die Ruhe am Piere von Santa Monica.

Das Disneyland ist unser nächstes Ziel.Wir haben lange hin und her überlegt,ob wir dahin fahren wollen.In der Nähe finden wir mit Hilfe der Polizei einen Camping,so müssen wir am Morgen nicht gross in den Morgenverkehr.Der schöne Park ist weihnächtlich dekoriert und den ganzen Tag über läuft Weihnachtsmusik.Und das bei 24°C mal was anderes.Wir haben fast vergessen das ende November ist.Wir verlassen Mesa Verde Richtung Meer.In Newport sehen Surfern zu und kommen ins Gespräch mit einem Hawaiianer.

Im Joshua Tree NP.machen wir Wanderungen und können uns kaum satt sehen an den tausenden von den gleichnamigen Yuccapalmen.Einzigartige Gebilde ebenso die Cholakakteen sind ein Wunder der Natur.Ein ganz ausgefallenes Gewächs sind die Ocotillo.Win trockenes dorniges Gewächs das unverhofft rot blüht.Thanks Giving steht vor der Tür,was viele Amerikaner für verlängerte Wochenende nutzen.Die 8 Campingplätze im NP.sind voll,trotzdem finden wir einen Platz für die nächsten zwei Tage.Der Park gefällt uns gut.

 

Bevor wir in Richtung Anza-Borrego Desert fahren sehen wir uns Palm Springs an.Saftig grün mit vielen Palmen und ca.100 Golfplätzen liegt es in der trockenen Wüste zwischen den Bergketten eingebettet.Die Tage sind merklich wärmer geworden und in der Stadt herrscht Ferienatmosphäre.Dem Salton See entlang setzen wir unsere Reise fort.Viele Kilometer geht’s durch freinutzbares Land BLM.Mehrere Dutzend riesige Wohnmobile stehen wie Wagenburge im Sand.Das grosse Hobby der Amis ist das Quatt fahren.So brettern sie Wochenende für Wochenende durch die Dünen und wirbeln den Sand auf,so dass die Luft neblig und staubig ist.Wir finden einen Schlafplatz zwischen Kakteen und Stauden.Es ist wunderbar ruhig und wir geniessen den grandiosen Sternenhimmel.Erst gegen Mittag verlassen wir unser Paradies und besuchen das kleine Goldgräberstädtchen Julian.Wunderbar restauriert aber von den Goldmienen ist weit und breit nichts zu sehen.Hauptsache die Touris kommen und essen den berühmten Apfel Pie.

 

 

Langsam kommt Mexiko näher.Auf dem Programm steht noch San Diego.Wir haben Zeit und wollen auch diese Stadt kennen lernen. Im iOverlander ist ein Camping ganz in der Nähe von San Diego eingetragen.Viele Reisende Richtung Süden ,Baja California Mexiko  nutzen diesen Platz vor dem Grenzübertritt.Von hieraus wollen wir San Diego anschauen.Wir haben Glück und es ist noch ein Platz frei.Hier treffen wir nach zwei Tagen Annet und Ralf wieder,die wir im Joshua TreeNP. kennen gelernt haben.Mit ihrem Toyota Landcruiser!!! sind sie ebenfalls nach Argentinen unterwegs.Wir freuen uns sehr über das Wiedersehen.Wir sitzen am Feuer zusammen und erzählen von der Reise,es gibt so viele Gemeinsamkeiten.Mit Rahmgeschnetzeltem und Rösti bedanken wir uns für die Grosszügigkeit.Ralf hat uns spontan eine Fettube ,für die immer noch lädierte Vorderradkugel überlassen.Vielen Dank euch Beiden.Da viele Amerikaner für Thanks Giving ein verlängertes Wochenende machen,erreichen wir San Diego ohne grossen Verkehr.Es ist eine Stadt mit viel Charme.Viele farbige historische Häuser,kleine Restaurants lassen uns die Lebensfreude dieser Stadt spüren. Fast drei Stunden verbringen wir auf einem Flugzeugträger im Hafen.Es ist eine schwimmendeStadt.Zahnarztpraxen,OP- Säle,Coiffeur,verschiedene Küchen für Mannschaft, Offiziere und Kapitän.Bis zu 10 Tonnen Lebensmittel=13000 Mahlzeiten wurden täglich gekocht und ausgegeben.Es braucht Disziplin der bis zu 5000 Besatzungsmitglieder bei den Platzverhältnissen.Das Schiff war im Golfkrieg noch im Einsatz(Wüstensturm).Wir spazieren durch das Gaslampenquartier mit angesagten Restaurants und schicken Bars,machen einen Abstecher ins Little Italy und geniessen die warme Sonne!! Das milde Klima im Süden Californiens lockt viele Amis zum Überwintern hierher.Nach drei Tagen San Diego machen wir uns auf zur Grenze nach Mexiko. Wieder einmal heisst es Kühlschrank  leer essen ,Lebensmittel arangieren und räumen.Man hört so einige Geschichten.Wir sind gespannt wie wir  den Grenzübertritt erleben werden.Bei Tecate,einem etwas kleinerem Zoll in der Nähe von Tijuana,wollen wir die USA nach etwas mehr als sechs monatiger Reise verlassen.