Death Valley   San Francisco


17.10.-02.11.2017

Km. 3050

Chicago Valley-Shoshone-Jubilee Pass-Bad Water-Ubehebe Crater-Racetrack Playa-Teakattle JCT-Titus Canyon-Furnace Creek-Beatty

By by Las Vegas,man muss dich gesehen haben!Wir verlassen die verrückte Stadt Richtung  Death Valley und befinden uns wenige Kilometer  später in Sand und Wüste.Weiter geht’s durchs Chigaco Valley nach Shoshone.Irgendwo dazwischen  werden wir von einem schwarzen Ferrari mit deutschem Nummernschild   überholtDer Fahrer hupt und winkt wie verrückt und fährt am Rotlicht neben uns.“Was in aller Welt macht ihr denn hier“?Ein kurzes Gespräch und die Ampel schaltet auf grün.  Tschüss und seid vorsichtig. Im winzigen Dorf Shoshone,fast mehr Geisterstadt als bewohnt, treffen wir im Lebensmittelgeschäft auf eine ältere liebenswürdige Person ,die uns mit Prospkten übers Death Valley eindeckt.Einkaufen kann man hier nicht viel und das Brot ist wie überall!!!!Die Nacht verbringen  wir abseits der Stasse hinter dem Jubilee Pass, in einem ausgewaschenen  Flussbett.Es ist zwar  bewölkt aber es sieht nicht nach Regen aus.Welch krasser Unterschied,heute morgen noch im Rummel jetzt diese unglaubliche Stille!Wir geniessen unser Frühstück mit blauem Himmel und toller Aussicht ins Tal

Der Badwater Rt. entlang gibt es unzählige Sehenswürdikeiten.Ashford Mill eine ehemalige Goldmine  um die Jahrhundertwende  macht den Anfang.Ein Höhepunkt ist der tiefste Punkt im Tal mit -85.5m unter dem Meeresspiegel.Wir spazieren über eine Stunde auf dem trockenen See über Salzkrusten.Heute bei einer Temperatur von 3o°C  ein Erlebnis. Die Höchsttemperatur im Sommer kann über 50°betragen!! Eindrücklich auch der Devils Golf Course.Wenn man an die aufgetürmte  Salzkrust klopft,tönt es tumpf wie Tontöpfe.

Der Artist Drive bringt uns zu den Artist Paletten.Wirklich wie ein Malkasten ist hier die Erde gefärbt.Auf der Scottys Castle Rd.fahren wir am Ubehebe Vulkan vorbei.Es ist fertig mit Teerstrasse und die ausgefahrene Piste schüttelt uns recht durch.Eine Hinweistafel am Stassenrand warnt vor spitzen Steinen!.Na Prost!!.Über 3o Kilometer geht's tief ins Racetrack-Tal hinein .Vorbei an der Teakettle Junktion errichen wir den mystischen Ort am ausgetockneten See.Grosse, schwere Steine bewegen sich auf derOberfläche vorwärts und hinterlassen ihre Spuren.Obwohls verschiedene Theorien gibt ,weiss man bis heute nicht  bestimmt wie das passiert.Der Abend unterm Sternenhimmel ist kühl und wir schlüpfen früh in unsere Schlafsäcke.

Gestärkt und ausgeschlafen  fahren wir zu einer „Strasse“,die mir beim Anblick schon Herzklopfen und Schweissausbrüche verursacht.Wir (Felix) wagen etwa eine knappe Meile über riesige Felsbrocken und tiefe Löcher.Der Weg ist gerade mal so breit wie Jhimba, daneben geht’s „s Loch ab“.Mit einem wahren Kunststück wendet Felix das Auto und ich schwitze nochmehr.Wir schaukeln den ganzen Weg zurück,was nicht weniger schwindelerregend ist.Jhimba hat zwar recht gestöhnt aber alles ist ganz geblieben (inkl.Pneus).

Wir fahren den Weg zurück und erfreuen uns an den vielen Josuha-Trees ,einer Mischung aus Kaktus und Palme.Wieder auf geteerter Strasse geht’s zum Vulkan vom Vortag.Heute nehmen wir uns die Zeit bis zum Kraterrand zu klettern.

Unser heutiges Etappenziel ist Beatty.Innert kurzer Zeit schlängeln wir auf der Bergstrasse hoch auf 1300 Meter.Ein Wegweiser mit der Aufschrift Titus Canyon am Strassenrand,veranlasst uns kurzerhand abzubiegen.Von der Death Valley Seite her konnte man nur bis zum Canyon Eingang fahren,so gehen wir jetzt das Ganze von der andern Seite an.Ein toller Off- Road Ausflug mit traumhaften Aussichten.Wir kurven Berg hinauf wieder hinunter und wieder hinauf.Als absoluter Höhepunkt entpuppt sich die Canyondurchfahrt.Zum Glück ist Jhimba rank und schlank.Ohne hängen zu bleiben meistert Felix die engsten und steilsten Stellen.Für mich bleibt der fotografische Teil um Alles festzuhalten.Überraschend treffen wir auf ein Bighorn Schaf,Feldhasen und eine Vielzahl von Vögeln.Überhaupt hat uns das Death Valley mit seiner unglaublichen Vielfalt an Tieren ,Landschaften und Vegetation überrascht.Sicher eines unserer Highligths  unserer Reise.Wir bleiben eine weitere Nacht im Tal und planen unsere Weiterfahrt.

 

(Rihyolite) ist eine Geisterstadt auf dem Weg nach Beatty.Die Bilder vom Leben vor 100Jahren sind faszinierend ,kaum zu glauben,dass über 5000 Leute während des Goldrausches hier gelebt haben.Es gab 50 Bars,2Banken und 6 Barbershops.Davon kann Beatty nur träumen.Mehr ausgestorben als lebendig zeigt sich das Dorf.Viele Häuser sind zu verkaufen oder schon verlottert.Wer kann da nur (Über)leben.Unser Weg führt durch weitere Geisterstädte.Am Morgen bei 25° C noch gefrühstückt ist es jetzt merklich kälter und es weht ein eisiger Wind.Nach vielen Kilometern vorbei an  Steppen überqueren wir die Grenze zu Kalifornien.Bei einem Zollhäuschen werden wir angehalten.“Habt ihr Früchte ,Gemüse oder Milchprodukte im Auto?“Logisch haben wir,was für eine Frage .Wir dürfen die Sachen behalten und der Zöllner meint“ you gays are oK.Fahrt vorsichtig ,es könnte Schnee auf der Strasse haben“.Vorbei an grossen Herden Wildpferden geht’s bergauf Richtung Mono Lake.Wir fahren in den N.Forest,wo wir übernachten.Mit minus 9°C!wird dies unsere kälteste Nacht bis jetzt.Zum Glück hat Felix am Abend noch Brot gebacken und so unsere Betten aufgewärmt.

Unten am See scheint schon die Sonne und wärmt uns auf.Aufgetürmte kleine Kalkfiguren ragen aus dem Wasser.Die Figuren kamen zum Vorschein,als sich das Wasser dramatisch zurückzog.

 

Auf dem Weg zumYosemitepark wird es winterlich und auf rund 3000 m.liegen 25 cm.Schnee.Die Strasse durch den Park war bis gestern gesperrt.Haben wir ein Glück,sonst hätten wir alles zurückfahren müssen.Wir sind nicht die Einzigen,die sich von den gewaltigen Bergen verzaubern lassen.Der Weg zum“Matterhorn“ des Parkes,dem Half Dome,wird zur stop and go Fahrt,schön zwar aber total überlaufen .Beeindruckt sind wir von den Kletterern,die sich die steilen Felswände hinaufwagen.Nur das Zusehen macht schon Hühnerhaut.

Die riesigen Bäume vom gleichnamigen Sequoia NP.sind unser nächstes Ziel.Über Fresno fahren wir Richtung Park.Links und rechts sehen wir saftig grüne Orangen-Pfirsich und Nussbaum Plantagen.Dank Bewässerungsanlagen kann im grossen Stil angebaut werden.Wieder schlängelt die Strasse den Berg hoch bis wir auf 2000m.sind.Wir sehen riesige Baumstrunke.Die Bäume wurden um die Jahrhundertwende gefällt.16 Menschen mit ausgestreckten Armen wären nötig,den Strunk des Grand Gigant zu umfassen.Auf einer Wanderung sehen wir noch lebende Bäume die 1700 Jahre alt sind.Lange vor dem“Rütlischwur“standen diese Riesen schon Jahrhunderte da.Nicht vorstellbar,was sind wir Menschen doch kleine Würstchen.Durch einen farbigen Herbstwald verlassen wir den Park.

 

.In drei Tagen haben wir in San Francisco ein Zimmer reserviert.Wir können uns Zeit lassen und verbringen einen schönen Abend an einem See.Wir möchten noch Etwas von der Westküste abfahren bevor wir uns in den Taumel von San Francisco begeben.Auf dem Weg liegt Sacramento (eher langweilig)Napa Valley mit seinen vielen Rebbergen.Der Besuch lohnt sich auf jeden Fall.Über Sonoma und Santa Rosa gelangen wir ans Meer.Nach langer Zeit war Santa Rosa wieder einmal eine Stadt mit Charakter,originellen Läden und Beizen.Den Abend vor S.F.verbringen wir auf einer Halbinsel kurz vor der Stadt .So können wir früh losfahren und die Zeit voll ausnützen.Ohne Nebel,bei schönstem Wetter fahren wir über die Golden Gate Bridge.Für drei Tage steht Jhimba wohlbehütet in einer Garage.Wir fahren mit Tram und Bus von einer Ecke zur andern.Mal zum Hafen,dann ins Chinatown,Missionstreet,Marketstreet dann zum Goldengate Park,mit all seinen Facetten,natürlich auch zum Hippy Hill.Wir sehen das Haus von Jimmy Hendrix einen Laden mit Janis Jopplin.Drei Tage reichen nicht,es gibt einen Eindruck und der ist fantastisch.