Nevada


 

Km.650

 

11.10.-17.10.17

 

 Kanab-Fredonia-Hurricane-St.Georg-Overton-Lake Mead-Valley of Fire-Las Vegas.

 

 

 

Nachdem wir abermals mit Jhimba beim Garagisten waren(gleiches Problem)machen wir uns auf den Weg nach Las Vegas.Wieder geniessen wir links und rechts der Strasse Berge und Hügel mit immer neuen Formen und Farbkombinationen.

Die Landschaft ändert sich langsam.Es wird kaler steiniger und wüstenartig.Nach einem Stadtrundgang in St.Georg ,½ Stunde haut uns nicht vom Hocker,geht’s weiter nach Nevada.Die Grenze kommt näher und wir sehen erste Joshuatrees und Palmen.Nach Wochen über 1800 Meter fahren wir erstmals unter die 1000 Meter Grenze.Durch die Virgin River Schlucht mit gigantischen Felsformationen geht’s stetig bergab. Wir möchten heute bis zum Lake Mead fahren,dem grössten Stausee der USA.Der See ist Wasserversorgung für Nevada und Las Vegas .In Overton erfahren wir ,dass der Strand den wir ansteuern wollten geschlossen ist.Zum Glück gibt es überall Übernachtungsmöglichkeiten.Heute schlafen wir das erste Mal unter Palmen.Wir räumen unseren Kühlschrank.da wir die nächsten drei Tage in Las Vegas logieren.Dementsprechend üppig ist unser Morgenessen.Wir packen unsere schönsten Kleider um in Las Vegas einen guten Eindruck zu machen.Der Echobay liegt ebenfalls am Lake Mead und wir machen einen Abstecher dorthin.Unterwegs sehen wir grüne Oasen.Die schwefelhaltigen heissen Quellen lassen Palmen und Sträucher wachsen

Wir durchfahren das Valley of Fire und erliegen einmal mehr der Schönheit und Einzigartigkeit der Natur.Waren es am Parkeingang rote Felsformationen wechselt es zu weissen,cremfarbigen aufgeschichteten Berge.Im Regenbogen Valley schnallen wir erneut unsere Wanderschuhe und erkunde die farbigen Schönheiten.Jhimba sei

Dank,kommen wir ins Gespräch mit Deutschen,die in Zürich wohnen.Sie sind überrascht,dass wir unser Auto verschifft haben und hier herumfahren.Als wir erwähnen,dass wir auf dem Weg nach Argentinien sind,überraschen wir sie ein zweites Mal.Noch trennen uns 80 Km von Las Vegas.Wird es uns gefallen?

 

 

Etwas weit weg noch sehen wir einen Turm mit Kugel,ähnlich wie in Shanghai.Immer mehr kommt die Skyline der Megastadt zum Vorschein.Vegas wir kommen.Felix hat ein super Hotel gebucht.Zu Fuss erreichen wir in wenigen Minuten den Strip und lassen uns von dem Menschenstrom mitreissen.Erstmal New York,  dann Rom und Venedig und zum Apero nach Paris.Man fühlt sich wirklich versetzt in die jeweiligen Städte.Tiefblauer Himmel über Rom Condolieres im Canale Grande,ein Bier unter dem Eiffelturm.Nach so viel Natur,Canyons schlafen unter dem Sternenhimmel,erschlägt es uns fast. Das Übermass an Gigantismus  fühlt sich aber am zweiten Tag schon erträglicher an und der Mensch (wir)gewöhnt sich überraschend schnell um.Kreuz und Quer durch Casinos, Einkaufsstrassen und Food Corners schlendern wir durch das Märchenland und sinken abends todmüde ins Bett.Unser Budget für die Spielhöllen investieren wir zum grössten Teil in eine Show des Cirque  du Soleil.Am Roulett- Tisch haben wir eine Zeit lang gespielt und eine Nullrunde gemacht,ohne Gewinn und Verlust.Die Fermontstrasse,Chinatown mit Nudelsuppe und das New Orleans Casino erkunden wir mit unserem Auto.Am Pool den wir ganz alleine für uns haben,erholen wir uns zwei Stunden für den letzten Abend,in dieser verrückten exzentrischen Stadt.