Washington State


 

26.08.-02.09.17

 

Km.1220

 

Port Angeles-Port Townsend-Hoodsport-Olympia-Aberdeen-Oyhut-Lake Quinault-Centralia-Elbe-Mt.Rainer-Rounde-Mt.Helens Volcanic Monument

 

 

Um 21.5 Uhr legt die Fähre in Port Angeles an,US StateWashingten.Bis zur Zollabfertigung braucht es ca 20 Min.Geduld.Wir wurden ja in Viktoria Island geprüft.So genügt ein kurzer Blick in unsere Pässe und wir können weiterfahren.Einmal mehr keine Kontrolle was im Auto ist.Das erste Mal auf unserer Reise stellen wir uns bei Wallmarkt(Einkaufszentrum)auf den Parkplatz.Offizieller Platz zum Übernachten,24.Std.geöffnet mit Wifi.Es sind schon etliche Womos da.Wir machen einen kurzen Spaziergang im Warenhaus und kaufen Milch fürs zMorge.Wir schlafen erstaundlich gut und hören nichts von Autos die nachts zum Schoppen kommen.Guten Morgen USA.Strahlend blauer Himmel zum Start.

 

In Olympia,der Haupstadt des Staates Washingtons,besuchen wir einen Farmers Market.Wir kaufen frisches Gemüse, Früchte und zwei Balsamico.Einige Strassenmusiker unterhalten an verschiedenen Orte die flanierenden Leute.

Im Kapitol nehmen wir an einer Führung teil und können die verschiedenen Sitzungszimmer von Ober- und Unterhaus besichtigen.Washington ist der einzige Staat der nach einem Präsidenten benannt wurde.Unsere Tourleiterin ist eine quirlige ältere Dame die ihren Job mit voller Hingabe ausübt und viele Anekdoten zu erzählen weiss.Wir halten einen kleinen Schwatz mit einer Schweizerin, die mit einer Gruppe Au Pairs ebenfalls das Kapitol besichtigt.

Wir überlegen uns,ob wir nach Saettle fahren sollen oder nicht.Da wir aber schon einige Städte gesehen haben, entscheiden wir uns für die Fahrt an Meer.In Aberdeen nehmen wir die Route101, Richtung Norden zum Lake Quinault.Wir sind heute früh unterwegs und das Etappenziel nahe.Wir spazieren am Strand und schauen einem Krebsfischer zu. Es ist Ebbe und die Steine die normalerweise im Wasser sind,ragen hervor.Sie sind voller Seeanemonen und kleinen Muscheln.Wir fahren ein Stück dem Meer entlang und stellen uns an einen Strand und lassen uns von der Sonne verwöhnen.Wir studieren unsere Reiseroute.Das Auto das neben uns anhält bemerken wir im ersten Moment gar nicht, erst als die Beiden aussteigen und zu uns kommen.Thomas und Bille haben uns anscheinend vor drei Tagen auf der Fähre gesehen und bei Wallmarkt wo wir übernachtet haben.Per Zufall sind sie an den gleichen Strand gefahren und haben unser Auto wieder erkannt.Auch sie sind am 17.Mai von Halifax gestartet und wollen wie so viele bis nach Argentienen.Obwohl wir schon länger den gleichen Weg haben ,sind wir ihnen begegnet.Wir tauschen Telefonnummer und E-Mail Adresse aus.

 

Gegen Abend fahren wir Richtung RainForest in Quinault.Dort wollen wir am nächsten Tag wandern und die zwei uralten riesigen Red Cedar besichtigen.Im iOverlander haben wir einen Schlafplatz gesehen und finden ihn auch tatsächlich.Nicht der Schönste aber gross und versteckt!Ein Womo aus Quebec steht schon da.Wir sagen schnell hallo und stellen uns in die andere Ecke. Das Ehepaar mit zwei Kindern ist ebenfalls Richung Argentienen unterwegs und unterrichtet ihre Kinder selber.Da unsere Schlafplätze meist im Wald sind,geniessen wir hier wieder einmal die Sonne.Nach dem Apero und Nachtessen suchen wir Holz für ein Feuer und freuen uns auf den Feierabend.

 

Letzten Herbst haben wir einen Buschmechanikkurs für kleinere Reparaturen gemacht.Dabei war damals ein gelbblauer Ivecco mit ZH.Nummer.Und genau dieser fährt auf den Platz.Was für ein Hallo als wir Chris und Conny wieder sehen.Sie sind seit April unterwegs und wie könnte es anders sein auf dem Weg nach Argentienen.Hoffentlich hats da unten Platz für Alle!Am Lagerfeuer sitzen wir später alle zusammen und tauschen Erfahrungen aus.Es war ein super Abend.Nach Ummarmungen und Küsschen fahren alle ihre eigene Route weiter in der Hoffnung einander irgendwo wieder zu treffen.

 

 

Durch eine faszinierende Landschaft führt uns die Wanderung durch den Regenwald zu den riesigen Bäumen.Stämme und Äste sind auch hier mit Moos bewachsen und mit langen, grünen Fäden behangen.Es fasziniert jedesmal aufs Neue.In der alterwürdigen Lodge am See holen wir Jnfomaterial und bestaunen den Holzbau von 1920.Laut einer Anzeigetafel sind hier im2016  52 Feet(ca17 Meter)Schnee gefallen.Nur gerade mal der Kamin war damals zusehen.

 

Über Aberdeen und Centralia führt uns der Weg in den NP. Mt.Rainer.Nach xx Kurven,Arosa like,erreichen wir den Rastplatz am Fusse des imposanten Berges.Da wir nicht die Einzigen in dieser gewaltigen Bergwelt sind, gestaltet sich die Parkplatzsuche etwas stressig.Bei der anschliessenden Wanderung in schöner Bergwiese können sich unsere Nerven wieder erholen.Den   Mt.Helena, der Vulkan der am 17.Mai 1980 ausgebrochen ist,besuchen wir als Nächstes.Die riesige Tragödie um den Berg mit vielen Toten wird einem bewusst,wenn man die Bilder sieht.Per Zufall wurde der ganze Ausbruch dokumentiert.(siehe Bilder und Zeit unten links)Mit welcher Wucht der obere Teil des Vulkans weggesprengt wurde ist unvorstellbar.Auch nach all den Jahren sieht man die Verwüstung noch deutlich.Allmählich erholt sich die Natur vom dicken Aschenteppich.Der idyllische Bergsee liegt heute 200 Meter höher!und ist zu einem Drittel mit Baumstämmen zugedeckt.Trotz allem ist dieser Ausflug faszinierend und mit der Rundumsicht grandios und gehört zum Schönsten,was wir bis jetzt gesehen haben.

Mt.Rainer

 

Bei der Campingplatzsuche wird uns bewusst,dass wiedereinmal ein langes Wochenende ansteht(Labor Day).

 

Viele Camps sind für vier Tage ausgebucht.Da wir im State Forest sind ist es nicht gestattet wild zu campen.Obwohl angeschrieben Full fahren wir hinein und finden einen Platz.Abends sitzen wir mit John, unserem Nachbarn ,am Feuer, er hat für uns  Holz gespaltet.Er ist bereits vor zwei Tagen angereist damit er sicher einen Platz hat.Seine Frau und die Kinder kommen später nach.Eigentlich wollten wir heute schon nach Portland fahren aber wegen den langen Staus verschieben wir dies auf morgen.Die Alternative einen Tag zu warten erweist sich als positiv.